Unsere Geschichte

Christiania – ein ehemaliges Militärgelände mitten in Kopenhagen – lag brach, als das Militär es verließ. Im Jahr 1971 wurde der Ort von einer Gruppe von Menschen besetzt, die eine andere Vision für diesen Stadtteil hatten. Sie tauften das GebietChristianiaund schufen den Rahmen für eine experimentelle und alternative Gemeinschaft.

Bereits im Jahr darauf, 1972, wurde „Landsbysmedjen“ von Lars Engstrøm und seinen Freunden Jesper, Kjeld und René gegründet. Die vier Unternehmer begannen ganz bescheiden damit, Holzöfen aus alten Ölfässern und Stahlblechen herzustellen, die sie auf den Schrottplätzen der Stadt fanden. Der Transport erfolgte mit alten Lastenfahrrädern aus der Kriegszeit – ein einfaches, aber entscheidendes Hilfsmittel, das bald eine größere Bedeutung erlangen sollte.

Christiania beschloss von Anfang an, ein autofreier Stadtteil zu sein. Das beflügelte die Fantasie: Wie sollte man sonst Kinder, Einkäufe, Baumaterialien und all das andere transportieren, was zu einer lebendigen Stadtgemeinschaft gehört? Die Antwort lautete: Fahrräder und Anhänger. Die Schmiede machte sich daher daran, robuste Fahrradanhänger herzustellen. Die ersten wurden auf alten Bettgestellen gebaut – rustikal, aber funktional. Mit der Zeit wurde das Design verbessert, die Materialien ausgetauscht und die Produktion professioneller gestaltet.

Die Fahrradanhänger wurden schnell zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Alltags in Christiania, doch die Nachricht verbreitete sich auch außerhalb der Stadtmauern. Immer mehr Menschen wurden auf die praktischen und strapazierfähigen Anhänger aufmerksam, und die Nachfrage stieg. Damit wurde der Grundstein für ein kleines Unternehmen gelegt – ein Unternehmen, das 1978 offiziell registriert wurde und sich später zu dem entwickeln sollte, was wir heute als Christiania Bikes kennen.

In Christiania war es bereits zur Normalität geworden, Kinder in Fahrradanhängern zu transportieren. Doch Lars hatte eine Idee, die alles verändern sollte: Anstatt die Kinder hinter sich zu haben, wollte er den Kinderanhänger an die Vorderseite eines Dreirads montieren. So konnte man direkten Kontakt zu den Kindern haben, während gleichzeitig die Sicherheit verbessert wurde – und das sorgte für eine weitaus gemütlichere Fahrt. Am 16. Mai 1984 schenkte Lars seiner Freundin Annie das erste Christiania-Fahrrad zum Geburtstag. Sie dachte, sie würde ein Rennrad auspacken – doch stattdessen stand dort das weltweit erste Christiania-Fahrrad. Noch am selben Tag gingen die ersten Bestellungen ein.

1989 verlegten Annie und Lars die Produktion von Christiania nach Bornholm, wo auf einem alten Bauernhof eine kleine Manufaktur entstand. Bald wurden lokale Bauern Teil dieses Abenteuers – sie bauten von Hand Räder, nähten Verdecke und stellten Teile für die Fahrräder her.

Heute befinden sich unsere Produktionsstätten sowohl auf Bornholm als auch in Kopenhagen. Hier fertigen und montieren wir jedes Jahr mehr als 100.000 Stahlkomponenten und andere wichtige Teile für Lastenfahrräder und Anhänger. Gleichzeitig arbeiten wir mit einer Reihe dänischer und europäischer Zulieferer zusammen, die speziell entwickelte Teile und Ausrüstung herstellen. Andere Schlüsselkomponenten – wie Motorteile, Rahmen, Bremsen, Kabel und Beleuchtung – beziehen wir von erfahrenen Lieferanten in Japan, China, Taiwan, Singapur, Vietnam und vielen anderen Ländern.

Von einer kleinen Schmiede in einer autofreien Gemeinde bis hin zu einem internationalen Unternehmen wurde unsere Reise stets von derselben Idee getragen: Transportmittel zu entwickeln, die auf Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und Ehrlichkeit basieren.

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Produktion

Nachhaltige dänische Produktion.

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Materialien

Warme, robuste und langlebige Naturmaterialien.

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Über uns

Ein sozial verantwortlicher und gemeinschaftlicher Arbeitsplatz.

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